Die Bekämpfung von invasiven Neophyten, also gebietsfremden Problempflanzen, welche sich übermässig stark ausbreiten, die einheimische Flora verdrängen und damit unter anderem die Artenvielfalt gefährden, stellt eine Daueraufgabe der öffentlichen Werkdienste dar. Der Baudienst Obersiggenthal hat beobachtet, dass sich in diesem Jahr das „Einjährige Berufkraut“ besonders stark ausbreitet. Es ist fast überall an Strassen- und Wegrändern, in Buntbrachen sowie Natur- und Blumenwiesen anzutreffen, sowohl im öffentlichen Raum als auch in Privatgärten. Seine Bekämpfung ist eine Sisyphusarbeit. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, bei der Bekämpfung von Neophyten mitzuhelfen und damit deren Verbreitung aktiv entgegenzuwirken. Schauen Sie in Ihren Gärten nach, welche Problempflanzen Sie entdecken und entsorgen Sie diese fachgerecht (nicht kompostieren und nicht mit dem Grüngut abführen, sondern zusammen mit dem Restmüll der Kehrichtverbrennung zukommen lassen). Weitere Informationen über das „Einjährige Berufkraut“ im Speziellen, über invasive Neophyten und deren Erkennung im Allgemeinen sowie über das Verkaufs- und Freisetzungsverbot von Pflanzen der Schwarzen Liste können zum Beispiel der Website www.neophyt.ch entnommen werden.http://www.neophyt.ch/html/beruf/01.jpg