Die Bekämpfung von invasiven Neophyten, also gebietsfremden Problempflanzen, welche sich übermässig stark ausbreiten, die einheimische Flora verdrängen und damit unter anderem die Artenvielfalt gefährden, stellt eine Daueraufgabe im öffentlichen Unterhalt dar. Der Baudienst Obersiggenthal und die Natur- und Heimatschutzkommission hat beobachtet, dass sich in diesem Jahr das „Einjährige Berufkraut“ (ist keine Kamillenblüte) und die „Goldrute“ besonders stark ausbreiten. Berufkraut und Goldrute haben mehr als 20‘000 Samen, die sich sehr effizient ausbreiten. Diese sind fast überall an Strassen- und Wegrändern, auf Flachdächern, in Buntbrachen sowie Natur- und Blumenwiesen anzutreffen, sowohl im öffentlichen Raum als auch in Privatgärten. Seine Bekämpfung ist eine Sisyphusarbeit. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, bei der Bekämpfung von Neophyten mitzuhelfen (unter anderem im eigenen Garten) und damit deren Verbreitung aktiv entgegenzuwirken. Für eine fachgerechte Entsorgung müssen die Pflanzen der Kehrichtverbrennung zugeführt werden und dürfen weder kompostieren noch der Grünabfuhr mitgegeben werden. Weitere Informationen über invasive Neophyten und deren Erkennung im Allgemeinen sowie über das Verkaufs- und Freisetzungsverbot von Pflanzen der Schwarzen Liste können unter anderem auf folgender Webseite abgerufen werden www.neophyt.ch.

 Goldrute Goldrute

BerufkrautBerufkraut